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Im Namen des Gesetzes


Die Schande

27.06.2017 21:50 Uhr (50 Min)

Im Namen des Gesetzes - Die Schande - Episode - RTLplus

Vor einem Supermarkt wird ein Baby entführt. Die junge Mutter namens Natalie ruft die Polizei, doch schon bald entstehen Zweifel an ihrer Geschichte. Dann wird das Baby tot aufgefunden - erstickt! Der Verdacht richtet sich gegen die nächsten Angehörigen. Doch warum sollte die junge Natalie ihr eigenes Kind töten? War es der Beziehung zu ihrem neuen Freund im Weg? Hat dieser selbst gar das Baby verschwinden lassen? Die Kommissare stoßen auf eine andere Spur: Sven, der Exfreund von Natalie und Vater des Babys, hatte die Trennung von Kind und Freundin nie richtig überwunden. Tatsächlich werden in der Nähe des Fundortes der Babyleiche Reifenspuren gefunden, die zu dem Wagen von Sven passen. Doch er leugnet, sein Auto zum fraglichen Zeitpunkt benutzt zu haben. Es zeigt sich, dass tatsächlich nicht Sven, sondern Natalie den Wagen fuhr... Nachdem sie fast einen Selbstmordversuch unternimmt, gesteht Natalie schließlich die Tat. Ihr eigener Vater, ein Rechtsanwalt, übernimmt ihre Verteidigung vor Gericht. Doch Natalies Motiv bleibt völlig im Dunkeln, bis sie ein schreckliches Erlebnis preisgibt: Sie habe ihr Kind getötet, weil es von einem Vergewaltiger stamme. Ein sofort unternommene Vaterschaftstest belegt, dass Sven tatsächlich nicht der Vater des Kindes ist. Dennoch bleiben Oberstaatsanwalt Lotze Zweifel an Natalies tragischer Geschichte. Erfand sie die Vergewaltigung nur, um mildernde Umstände zu erreichen? Alle Zeugenaussagen sprechen dafür, dass Natalie ihr kleines Baby liebte. Obwohl Natalies Mutter aussagt, dass Natalie ihr seinerzeit von der Vergewaltigung erzählt hatte, kann Lotze anhand neuer Überprüfungen beweisen, dass die Vergewaltigung nicht stattgefunden haben kann, da der angebliche Tatort - ein Parkhaus - zur fraglichen Zeit wegen Umbauarbeiten gar nicht zugänglich war. Doch die Frage nach Natalies Motiv bleibt bestehen. Erst als die Staatsanwälte das Verhältnis von Natalie zu ihren Eltern näher beleuchten, stellt sich ein erschreckender Umstand heraus: Das Baby war von Natalies eigenem Vater! Doch Vater wie Tochter lassen das Wort 'Missbrauch' nicht gelten. Sie lieben sich, und sie liebten beide ihr Baby. Genau dies wurde dem Kind zum Verhängnis. Nicht Natalie, sondern ihre Mutter tötete es, nachdem sie erfahren hatte, dass ihr kleines Enkelkind von ihrem eigenen Mann stammt. Natalie hatte versucht, die Kurzschlusstat ihrer Mutter zu vertuschen und war so schließlich auf der Anklagebank gelandet... Natalie wird vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen, ihre Mutter erwartet ein Prozess. Auch auf Natalies Vater kommt noch eine Strafe zu: wegen Beischlaf zwischen Verwandten.

Tod am Telefon

27.06.2017 22:40 Uhr (45 Min)

Im Namen des Gesetzes - Tod am Telefon - Episode - RTLplus

Ein Vater spielt mit seinen beiden Kindern vor einem Mehrfamilienhaus. Da ist von einem der Balkone ein Schrei zu hören. Die drei blicken nach oben und müssen mit ansehen, wie Ursula Sanders, eine ältere Mitbewohnerin, brennend von ihrem Balkon stürzt. Bald darauf erliegt sie ihren Verletzungen. Kehler und Bonhoff vermuten zunächst, dass die alte Dame verwirrt war oder unter Depressionen litt. Aber Christine Wiebe, die Tochter von Frau Sanders, verneint dies energisch. Ihre Mutter sei eine lebensfrohe Person gewesen. Sie war mit ihr eigentlich zum Kaffee verabredet. Kurz vorher hatte sie jedoch einen bizarren Anruf erhalten. Der sich als Arzt ausgebende Mann hatte behauptet, ihre Mutter sei schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dann verlangte er plötzlich von der Tochter, dass sie sexuelle Handlungen an sich vornehmen sollte. Die Frau legte zwar empört auf, war aber dennoch verunsichert. Dort kannte niemand den 'Arzt', und ihre Mutter lag auch nicht auf der Intensivstation. Die Beamten fragen sich, ob auch Ursula Sanders vor ihrem Sprung vom Balkon von diesem Anrufer terrorisiert wurde. Ihnen war bereits in der Wohnung der Frau aufgefallen, dass der Telefonhörer nicht aufgelegt war. Sie wissen auch, dass in letzter Zeit noch andere Frauen ähnliche Anrufe erhalten haben. Kehler und Bonhoff finden schließlich heraus, dass die Anrufe bei Frau Sanders und deren Tochter aus einem Büro der Teco AG getätigt wurden, einer großen Firma, die Telefonanlagen installiert. Der zunächst verdächtigte Sachbearbeiter kann es jedoch nicht gewesen sein. Zu den fraglichen Zeiten hat der spielsüchtige Mann die Firma heimlich verlassen, um eine Spielhalle aufzusuchen. Ingrid Engelhardt, die Pächterin der Spielhalle, bestätigt sein Alibi. Und da er sein Büro während seiner 'Ausflüge' nie abgeschlossen hatte, kann es im Prinzip jeder Mitarbeiter der Teco AG gewesen sein. Die Beamten versuchen, den Kreis der Verdächtigen einzugrenzen. Aus den Vernehmungen der Opfer wissen sie, dass der Täter die Frauen näher kennen muss. Außerdem ist auffällig, dass bei allen in letzter Zeit eine neue Telefonanlage angeschlossen wurde. Und so gehen sie davon aus, dass es sich um einen der Außendienstmitarbeiter handelt. Da nimmt der Täter Kontakt zu Kerstin Grimm auf, die schon einmal von ihm angerufen wurde. Da eine Fangschaltung gelegt wurde, wissen die Beamten, dass der Mann aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Frau anrufen muss - über ein Prepaid-Handy. Sie stoßen auf Jörg Herbrecht, den Dienstgruppenleiter aller Außendienstmitarbeiter der TECO AG. Da der Mann jedoch kein solches Handy dabei hat und anscheinend rein zufällig in der Nähe war, müssen sie ihn wieder laufenlassen. Kurz darauf wird Kehler und Bonhoff ein Telefongespräch ins Einsatzfahrzeug gelegt: Der Täter terrorisiert gerade Nadine, die kleine Tochter von Frau Grimm, und verlangt, dass sie sich etwas antut. Den Beamten gelingt es im letzten Moment, das Mädchen zu retten. Auch dieser Anruf kam von einem Handy. Es kann Ingrid Engelhardt zugeordnet werden, der Pächterin der Spielhalle. Da entdecken die Beamten auf deren Klingelschild auch den Namen 'Jörg Herbrecht', er ist ihr Bruder. Der Mann versucht zu flüchten, wird aber von den Beamten gestellt und festgenommen. Für Lotze steht fest, dass Herbrecht der Täter ist: Er hatte Zutritt zum Büro des Sachbearbeiters, von wo die meisten 'Schockanrufe' getätigt wurden. Er konnte sich als Dienstgruppenleiter Informationen über die Kundinnen der TECO AG beschaffen. Er war auf der anderen Straßenseite, als Frau Grimm angerufen wurde. Und das Täterprofil scheint ebenfalls auf ihn zuzutreffen: Er hat Schwierigkeiten mit Frauen und wird von einer starken Person dominiert - seiner Schwester. Der Verteidiger Herbrechts setzt jedoch alles daran, das Gericht davon zu überzeugen, dass ein bisher unbekannter Mann den Verdacht ganz gezielt auf seinen - unschuldigen - Mandanten gelenkt hat, um Polizei und Staatsanwalt an der Nase herumzuführen. Und da erneut 'Schockanrufe' durchgeführt werden, scheint der Verteidiger recht zu behalten...